Flugzeugträger Forrestal CV 59

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Aber zu erst etwas zu der Geschichte des Schiffes, so wie man es bei Wikipedia nachlesen kann.

Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, https://de.wikipedia.org/wiki/uss Forrestal (CV59)

Technische Daten

Kiellegung: 14. Juli 1952
Stapellauf: 11. Dezember 1954
Dienstzeit: 01. Oktober1955 - 11. September 1993
Verbleib: Verschrottet
Verdrängung: 81.101
Länge: 325 meter
Breite: 39,00 meter
Größte Breite: 76,3 meter
Tiefgang: 11,3 meter
Besatzung: 5180
Antrieb: 8 Dampfkessel, 4 Dampfturbinen, 260.000 PS
Geschwindigkeit: 33 Knoten (61 km/h)
Reichweite: 8.000 sm bei 20 kn
Bewaffnung:
 8 x 5 Zoll - (127 mm) - Geschütze
Mk29 Nato Sea Sparrow
Mk15 Phalanx CIWS
Flugzeuge: F-8,A-5; (RA-5C), A-3,A-4; F-4, S-3, EA-6, C-2, SH-3, F/A-18, C-130 (Testflug)
Motto: First in Defense
Rufzeichen: November-Juliet-Vickto-Foxtrot
Taktische Bezeichnung: "Handbook"

Die USS Forrestal (CV-59 und AVT-59) war ein Flugzeugträger dér United States Navy und erster der so genannten "Superträger". Sie war Typschiff der Forrestal - Klasse und wurde nach James V. Forrestal, Secretary of the Navy, benannt. Die Forrestal war der bis dahin größte Fluzeugträger. 1955 in Dienst gestellt, wurde sie im Vietnamkrieg und im zweiten Golfkrieg eingesetzt und 1993 ausgemustert.

Technik

Abmessungen und Antrieb
Die Forrestal war 325 meter lang, die Breite ihres Flugdecks betrug 76,3 meter. Bei einem Tiefgang von 11,3 meter verdrängte sie 81.101 ts. Der Antrieb erfolgte über vier Getriebturbinen, die von acht Kesseln mit Dampf versorgt wurden und ihre Leistung von jeweils 65.000 PS an je eine Welle mit einer Schraube abgaben. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 33 Knoten.
Bewaffnung und Elektronik
Die Forrestal war zum Zeitpunkt ihrer Indiensstellung mit acht Mark-42-Mehrzweckgeschützen ausgerüstet, diese wurden später entfernt, da sie zur Luftabwehr nicht mehr geeignet waren. Anstelle der Geschütze erhielt der Träger Mitte der siebziger Jahre Starter für Sea Sparrow-Luftabwehrraketten. Im Rahmen des Service Life Extension Programs 1984 erhielt sie zusätzlich drei Phalanx-Nah´bereichsverteidigungssysteme.
Die elektronischen Anlagen der Forrestal umfassten Luftaufklärung- und Suchradare. Dazu kamen Feuerleitgeräte für die Geschütze, die später entfernt wurden.
Luftgruppe
Der Carier Air Wing der Forrestal umfasste etwa 70 Flugzeuge. Dazu zählten Jäger und Bomber (auch mit Kernwaffen) für offensive Einsätze. Ab Mitte der 1970er-Jahre erhielt der Träger auch spezielle Flugzeuge und Hubschrauber zur U-Boot_Jagd, um sich gegen feindliche U-Boote verteidigen zu können.

Geschichte

Bau
Die Kiellegung der Forrestal erfolgte am 14. Juli 1952 bei Newport News Shipbuilding in Newport News, Virginia. Ursprünglich mit axialem Fludeck geplsnt, wurde es während des Baus abgewinkelt und die Forrestal damit zum ersten Flugzeugträger einer neuen Trägergeneration. Die im Winkel angeordnete Start- und Landebahnen ermöglichten durch die größere Länge der Bahnen einen Flugbetrieb vergleichbar mit konventionellen Flügplätzen an Land (CTOL). Nahezu gleichzeitig waren von nun an Starts und Landungen möglich. Der Stapellauf erfolgte am 11. Dezember 1954, nachdem das Schiff von Josephine Forrestal, der Witwe des Secretary of the Navy, getauft worden war. Die Indienststellung erfolgte am 1. Oktober 1955 unter dem Kommando des damaligen Caiptan Roy L. Johnson.
Die Baukosten wurden auf 217 Mio. US-Dollar (knapp 160 Mio. Euro) geschätzt.

 

BAUBERICHT

Dieses Modell baue ich nach einem Plan der Firma Aeronaut allerdings sind in den Plänen einige Fehler enthalten so, dass ich mich nicht stur an den Plan halten konnte. Daher musste ich mir im Internet noch Fotos von der Forrestal suchen damit ich die Ungenauigkeiten ausbessern konnte.  Leider habe ich nicht von Anfang Fotos von den einzelnen Bauschritten gemacht. Ich bin erst auf die Idee gekommen nach dem der Rumpf schon fertig aufgebaut und beplankt war. Der Rumpf entstand in Spanten Bauweise wobei die Spanten auf eine Bodenplatte montiert wurden. Zum Ausschneiden der Spanten habe ich den Spantenriss auf Transparentpapier abgezeichnet, das heißt ich das Transparentpapier auf den Spantenriss gelegt und habe die Linien mit einem Bleistift nachgezogen, anschließend habe das Papier auf ein 8 mm starkes Sperrholz geklebt und mit einer Dekupiersäge ausgesägt. Nach dem verschleifen wurden die Spanten auf die Bodenplatte geklebt, dazu habe ich Ponal Super 3 Holzleim verwendet da dieser Leim Wasserfest ist. Dies habe ich getestet ein Abfallholz zusammengeklebt und nach vollständigem Aushärten habe ich das Stück in einem Eimer mit Wasser geworfen und ca. 10 Stunden drin gelassen, die Klebestelle konnte ich trotzdem nicht mehr lösen, das dürfte für ein Fahrmodell ausreichend sein, ich glaube nicht dass mein Schiff länger als 2 - 3 Stunden im Wasser sein wird, denn länger werden die Akkus nicht halten um die vier Motoren anzutreiben. Beim verkleben der Spanten mit der Bodenplatte wurde auf genaue Rechtwinkligkeit geachtet. Nach dem die Spanten mit der Bodenplatte verklebt waren und der Leim über Nacht ausgehärtet war. Anschließend habe ich die Spanten dem Verlauf der Leisten angepasst indem die Spanten, wo es nötig war, abgeschrägt worden. Danach wurde der Rumpf mit Leisten in der Abmessung 3 mal 8 mm beplankt. Den Bug und das Heck habe ich mit Balsabretter in der Stärke von 10 mm und in 8 mm in Schichtbauweise erstellt. Nach dem der Leim getrocknet habe ich die Balsabretter in die gewünschte Form geschliffen, leider im Bereich des Buges ein Fehler nach Plan ist zwischen Flugdeck und dem Rumpf ein Zwischenraum von zirka einem Zentimeter, den ich auf keinem Original Foto sehen konnte daher habe ich den Zwischenraum mit Spachtelkitt in die richtige Form gespachtelt.

Bild 1
Bild 1 Ansicht der Spanten wie sie auf der Bodenplatte montiert sind.

Bild 2
Bild 2 Der Rumpf fertig beplankt Steuerbordseite grob geschliffen.

Das Flugdeck wurde aus zwei 4 mm starkem Sperrholz zusammengeleimt, zwischen den beiden Sperrholzplatten wurde noch eine 5 mal 10 mm Leisten geleimt wurden.  Die beiden Sperrholzplatten für das Flugdeck sind aus jeweils drei Teilen zusammengefügt das drei Teile für die untere Seite und drei Teile für die Obere Seite, halt bekommt das ganze durch die Kiefernleisten zwischen den beiden Platten. Für die Technischen Einbauten wie Motoren,  Akkus und Fernsteuerung sind im Flugdeck drei Öffnungen vorgesehen, die man auch auf dem Bild 1 gut sehen Kann. In der Öffnung im Bug müssen die Versteifungsleisten die ich für das Beplanken ein geleimt habe wieder entfernt werden, ebenso müssen die Spanten, und der Kiel nachgearbeitet werden damit mehr Platz vorhanden ist. Das gleiche gilt im Heckbereich für den Motoren Einbau.  Nachdem die Beplankung das erste Mal geschliffen war wurden die vier Öffnungen für das Hangar Deck im Bereich der Aufzüge in den Rumpf geschnitten, das geschah mit einem Cutter Messer es waren drei Öffnungen auf der Steuerbordseite und eine Öffnung auf der Backbordseite. Als die Hangar Öffnungen ausgeschnitten waren wurde das gesondert angefertigte Flugdeck auf der Rumpfbeplanckung und den Spanten aufgeklebt, das Deck habe ich mit etlichen schweren Büchern beschwert bis der Leim ausgehärtet war. Danach wurden auf der Backbord- und Steuerbordseite die unter dem Flugdeck die Schrägen Bordwände angebaut, diese sind im Plan nicht eingezeichnet aber auf den Original Fotos sehr gut zu erkennen. Auf dem Bild 2 kann man die Schräge auf der Backbordseite erkennen. Anschließend habe ich den kompletten Rumpf das erste mal gespachtelt dazu habe ich den Clou Holzspachtel Natur verwendet. Der wurde vor der Anwendung mit Wasser verdünnt so dass er sich besser auftragen ließ. Nachdem der Spachtelkitt über Nacht ausgehärtet ist ging das Schleifen de s kompletten Rumpfes an.
Nach dem diese Arbeiten fertig gestellt waren habe ich den kompletten Rumpf mit Hilfe des Wasserfesten Holzleimes mit Glasfasevlies laminiert. Holzleim habe ich nach dem erfolgreich verlaufenden Wassertest den ich oben schon beschrieben habe  deswegen verwendet da am Rumpf noch Anbauten montiert werden die ich auch mit Holzleim verkleben wollte, da meiner Meinung nach der Ponal eine größere Festigkeit der Verleimung hat als Sekundenkleber oder Pattex.

Bild 3
Bild 3 Der Bug vor dem nachspachteln

Bild 4
Bild 4 Das Flugdeck

Bild 5
Bild 5 Der Bug nach dem zweiten Spachteln muss noch mal geschliffen werden

Als nächstes wurden die vier Aufzüge mit den Schienensystem angefertigt diese sind zwar nicht funktionsfähig, sondern werden fest in der jeweiligen Stellung mit Holzleim angeklebt. Nachdem der Leim an den Aufzugsplattformen getrocknet war habe ich jeweils die beiden Schienen je Aufzug angeklebt. In der Zeit wo der Leim getrocknet ist wurde mit den vier Plattformen der Geschütze begonnen. Auf der Forrestal waren bis zur großen Generalüberholung acht einzelne Geschütztürme installiert, Immer zwei Türme auf je einer Geschützplattform, zwei Plattformen am Bug und zwei am Heck. Die Teile dazu wurden ausgesägt und Zusammengeklebt, als der Leim getrocknet war wurden die Teile in Form geschliffen und an den Rumpf angepasst, danach wurden sie am Rumpf mit Leim befestigt. Hier hat es sich als eine hervorragende Idee Herausgestellt den Rumpf mit Holzleim zu laminieren, der Leim hält sogar an den Stellen wo schon mit normalen Spachtelkitt gespachtelt worden ist..

Bild 6
Bild 6 Steuerbordansicht mit den Geschützplattformen und den Laufstegen.

Bild 7
Bild 7 Geschützplattform Steuerbordseite am Heck

Bild 8
Bild 8 Geschützplattform Steuerbordseite am Bug

Bild 9
Bild 9 Geschützplattform Steuerbordseite am Bug

Bild 10
Bild 10 Backbordseite mit den Geschützplattformen und den Laufstegen

Bild 11
Bild 11 Geschützplattform Backbordseite am Bug

Bild 12
Bild 12 Geschützplattform Steuerbordseite am Heck



 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

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